Freitag, 31. August 2012

Home, sweet home...

Nach ein paar schönen Tagen wieder zurück.
Wenn ich so platt wäre, wie ich mich aktuell fühle, dann hätte ich 10wbc sicher nicht nötig. :)
Stellt Euch vor: Zum ersten Mal seit ich fliege teilen die heute im Flieger ausgerechnet ein Mövenpick-Eis aus. Bourbon Vanille. Und ich kaue nur ne Möhre..  Grrrr... Schlechtes Timing, liebe Fluggesellschaft!

Ich habe tatsächlich die gesamte Woche ohne irgendwelche Ausrutscher überstanden, vermutlich kann das als Beleg gelten, dass 10wbc auch unter komplizierteren Umständen als den heimischen vier Wänden möglich ist.

Die einzige Herausforderung neben den alltäglichen "Puddings" und "Icecreams" war ein Abend mit meinem Bruder. Der hat uns in ein libanesisches Restaurant mitgenommen. Ich habe in meinem Leben noch nie libanesisch gegessen. Er hat von der Karte verschiedene Sachen bestellt, am Ende standen auf dem Tisch lauter leckere Dinge, die ich teilweise noch nie zuvor gesehen habe. Jeder hat von jedem Tiegelchen und Töpfchen etwas nehmen können, und das war eine rechte Zirkelei um verbotene Zutaten. Ich konnte einige Anregungen für neue Rezepte mitnehmen.
In jedem Fall hat das mit der Zirkelei ganz gut geklappt, und selbst bei einer Sache, bei der ich nicht sicher war, ob die nicht etwas dazwischen hatte, was nicht geht habe ich später im Internet nachlesen können, dass alle Lampen auch dort auf Grün standen. Wohoo! 
Jetzt habe ich dann 6 Wochen standhaft durchgehalten, trotz dieser komplizierten Woche.

Das Witzige war, dass mich am Ende mein Vater gefragt hat, wie das so geht und was ich da genau mache und was ich esse. Vermutlich fängt er für sich selbst jetzt auch an, ich denke, er kanns gut vertragen. Und das, obwohl er sich anfangs ziemlich lustig darüber gemacht hat.

Nach meinen Beobachtungen sind zumindest in der Fussgängerzone, in der ich mich auf eine Bank gesetzt habe und ein wenig herumgeschaut habe, ca 60% der Bürger dort übergewichtig. Allerdings wundert mich das bei der Zusammenstellung von dem, was sie so essen überhaupt nicht. Und dann das alles noch in der Kombination mit Alkohol und in jedem Tee ein Wölkchen Milch. Ich erinnere, dass Jamie Oliver mal versucht hat, wenigstens etwas in den Schulen zu unternehmen aber auch er kläglich gescheitert ist. Auch das wundert mich nicht. Wir sind ja schon recht schlimm mit Tütchen-Essen und Mikrowellen-Wundern. Aber die toppen das noch um ein Vielfaches.

Hatte eigentlich von Euch jemand mal in der Schule so etwas wie Ernährungswissen in einem der Fächer? Ich habe in meinem Gedächtnis gekramt, kann mich aber nicht erinnern.
Vielleicht wäre das gar keine schlechte Idee, das mal in den Lehrplan mit aufzunehmen.
So, mir fallen die Augen zu, jetzt kann ich endlich wieder auf einer normalen Tastatur schreiben, schon deshalb sollte das alles wieder ein wenig flotter gehen - morgen gehe ich an Eure Fragen. Wer noch welche stellen möchte, jetzt wäre ein guter Moment.

Bis später.

1 Kommentar:

Anne Martinsich hat gesagt…

Also ich habe früher viel über Ernährung gelernt, aber da ging es hauptsächlich um Inhaltsstoffe und was gesund ist und nicht wann esse ich was. Und mit den Jahren vergisst du das gelernte auch... Aber vor 10 Jahren war das Problem auch noch nicht so stark vorhanden glaube ich?!?
Das war allerdings in der Realschule und du musstest wählen zwischen dem genannten Fach "Mensch und Umwelt" und Technik oder Französisch. Die anderen haben über die Ernährung natürlich nichts gelernt und wie es heute im Schulsystem ist weiß ich leider auch nicht.

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